Bilanzpressekonferenz

Wilhelmshaven, 1. April 2016

  • „2015 war erneut ein gutes Jahr für die Volksbank Wilhelmshaven“

 

Die Volksbank Wilhelmshaven eG hat mit den Menschen und Unternehmen in der Region erfolgreich zusammengearbeitet und auf der Grundlage ihres genossenschaftlichen Geschäftsmodells das Wirtschaftsjahr 2015 positiv abgeschlossen. Diese Aussage zog sich wie ein roter Faden durch das Gespräch mit dem Vorstand der Bank am 01. April 2016.

„2015 war erneut ein gutes Jahr für die Volksbank Wilhelmshaven.“ Mit dieser Überschrift berichteten die Vorstandsmitglieder Norbert Philipp und Günter Dresen im Pressegespräch über das vergangene Geschäftsjahr 2015. „In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld hat sich unsere Volksbank Wilhelmshaven als zuverlässiger Partner in der Region erwiesen und im Markt behauptet. Der Jahresabschluss 2015 zeigt insgesamt gute Zahlen. Die Kundeneinlagen haben sich gut entwickelt, und im Kreditgeschäft wurden unsere Erwartungen übertroffen“, fasste Norbert Philipp zusammen. Sein Fazit: „Die Volksbank Wilhelmshaven hat sich erneut als verlässlicher Partner vor Ort und in der Region präsentiert und Marktanteile weiter ausgebaut.“

Hier die wichtigsten Bilanzzahlen im Überblick: Mit ihren 76 (Vorjahr 64) Beschäftigten, davon 7 Auszubildende (Vorjahr 5), in den 8 Bankstellen hat die Volksbank Wilhelmshaven 2015 die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 6,9 Prozent auf 322,5 Millionen Euro gesteigert. Dabei kletterten die Kundeneinlagen um beachtliche 10, 4 Prozent = 19,5 Millionen Euro auf 206,4 Millionen Euro. Während die Spareinlagen nahezu unverändert geblieben sind, erhöhten sich die täglich fälligen Einlagen und die Einlagen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist um jeweils rund 10 Millionen Euro. Gleichzeitig stiegen die bilanziellen Kundenforderungen von 201,2 Millionen Euro um 9,3 Millionen Euro auf 210,5 Millionen Euro. Die größten Zuwächse entfielen dabei auf private und gewerbliche Immobilienfinanzierungen.  

Das betreute Kundenvolumen erhöhte sich auf über 600 Millionen Euro. Dabei stieg das Kundenkreditvolumen auf  316,5 Millionen Euro und das Kundenanlagenvolumen erhöhte sich um 10,2 Prozent = 26,4 Millionen Euro auf 285,3 Millionen Euro.

Das bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich um 5,9 Millionen. Euro auf 32,7 Millionen Euro. Die Gesamtkapitalquote verbesserte sich weiter, auch auf Grund deutlich gestiegener Geschäftsguthaben der Mitglieder, von 14,0 Prozent auf 15,1 Prozent.  

Zufrieden zeigte sich Vorstandsmitglied Günter Dresen auch mit der Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung im vergangenen Jahr. Dank des stark gestiegenen Geschäftsvolumens erhöhte sich der Zinsüberschuss trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase um 530 TEUR auf 7.853 TEUR. Nach einigen Jahren der Stagnation konnte auch der Provisionsüberschuss in Folge eines prosperierenden Wertpapiergeschäftes um 102 TEUR auf 2.082 TEUR gesteigert werden.

Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich moderat um 199 TEUR auf 6.457 TEUR. Dabei stiegen die Personalaufwendungen um 2,0 Prozent auf 3.926 TEUR und die anderen Verwaltungsaufwendungen um 122 TEUR auf 2.530 TEUR.

Das Betriebsergebnis vor Bewertung verbesserte sich um stattliche 16,5 Prozent = 462 TEUR auf 3.267 TEUR. Das Ergebnis aus der Bewertung von Kundenforderungen und eigenen Wertpapieranlagen blieb mit 267 TEUR erneut positiv (Vorjahr: 177 TEUR).

Demzufolge erhöhte sich das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit um 18,5 Prozent = 552 TEUR auf 3.534 TEUR (Vorjahr: 2.982 TEUR).

Nach Verrechnung der Steuerzahlung von rund 913 TEUR und Einstellung eines Betrages von 1.000 TEUR in den Fonds für allgemeine Bankrisi-ken verbleibt ein Jahresüberschuss von 1.621 TEUR. Nach Zuweisung von weiteren 1.000 TEUR zur Stärkung der Rücklagen verbleibt ein Bilanzgewinn 621,4 TEUR. Dieses Ergebnis bietet eine gute Grundlage, die Rücklagen der Bank weiter zu stärken und der Vertreterversammlung wiederum die Zahlung einer Dividende von 4,0 Prozent an die 7.585 Anteilseigner vorzuschlagen.