Börsenspiel der Volksbank Wilhelmshaven

Börsen-AG des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums spekuliert mit "echtem" Geld zur Finanzierung der Abi-Feier

Wilhelmshaven, 13.03.2013

Am 19. Februar startete das Pilotprojekt der Volksbank Wilhelmshaven eG. Ein Börsenspiel in dem mit echtem Geld in Aktien investiert wird. Das zur Verfügung stehende Kapital beträgt 10.000 Euro und der maximale Gewinn für die Schul-AG beträgt 2.000 Euro. Mögliche Verluste übernimmt die Bank. Das Spiel läuft für die Dauer von 6 Monate. Es endet am 31.08.2013. Mögliche Überschüsse sind für die Abiturfeier der Schule vorgesehen.

Betreut wird das Spiel von unseren Auszubildenden Jost Bleckwehl, Tobias Hesslein und unserem Vermögensberater Jürgen ten Bosch. Ziel des Spiels ist es, das Thema Börse möglichst echt zu erleben.

 

In unserem Börsenspiel gibt es keine weiteren Mitstreiter, die überflügelt werden müssen um am Ende den 1. Preis zu erhalten. Bei diesen Spielen gewinnen dann in der Regel nur die Zocker. Der Gegner hier ist lediglich der Aktienmarkt. Somit können sich die Schüler eine Strategie überlegen und diese in Ruhe verfolgen.

 

Im ersten Treffen hat Tobias Hesslein den Teilnehmern der Börsen-AG des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums (KKG) die Regeln erklärt. Die Schüler erläuterten ihre Erwartungshaltung an das Spiel und an die Betreuung. Unter anderem anhand des Dow Jones und des DAX erläuterte Jürgen ten Bosch, wie Börse langfristig funktioniert. An 4 konkreten Einzelbeispielen (Coca - Cola, McDonalds, Yum-Brands, Nestle) erklärte er, worauf es beim Investieren in Aktien ankommt.

 

Die Schüler erhielten neben einigen Informationen auch das Buch "Aktien- und Börsenführerschein". Nach Studium dieses Buches können die Teilnehmer am Ende eine Prüfung ablegen und den Börsenführerschein erwerben.

 

Beim 2. Treffen am 06. März gab es eine kleine Wiederholung zum 1. Treffen, um alle Teilnehmer auf den gleichen Stand zu bringen. Es wurden zudem einige Einzelwerte besprochen und anhand der im Internet vorzufindenden Möglichkeiten erläutert. Auch die Schüler hatten bereits einige interessante Titel mitgebracht. Diese wurden ausgiebig dikutiert. Den Schüler wurde umfangreiches Researchmaterial zur Verfügung gestellt. Somit mangelt es nicht an Möglichkeiten, sich über verschiedene Einzelwerte zu informieren.

Martina Endres